Oktober 2019 von DI Günther Stückler

Schwefelhexafluorid – das Gas, das ziemlich gefährlich werden kann...

Schwefelhexaflourid (SF6) wird seit einigen Jahrzehnten in der Hochspannungstechnik als Isoliergas eingesetzt, weil seine hohe Durchschlagsfestigkeit einen sehr kompakten Anlagenbau zulässt und hilft, Fläche und Raum bei Hochspannungsanlagen einzusparen.
 
Mittlerweile ist SF6 durch seine Treibhauspotential GWP (Global warming potential) negativ in Erscheinung getreten, entspricht doch 1 kg SF6-Gas dem Schadensäqivalent von ca. 24000 kg CO2. Damit ist es das „klimaschädlichste“ Gas überhaupt...
 
Was aber auch zu wenig beachtet wird, ist der Umstand, dass SF6 unter Lichtbogeneinwirkung sehr toxische Zersetzungsprodukte bildet: das sind insbesondere Thionylfluorid, ein farbloses giftiges Gas, das 3 mal schwerer als Luft ist, Hydrogenfluorid, ein stechend riechendes giftiges Gas, das leichter als Luft ist, und Dischwefeldecafluorid, eine sehr giftige Flüssigkeit.

gas

Bei allen Stoffen reicht bereits eine Konzentration im ppm-Bereich aus, um gefährlich für den Menschen zu sein.
 
Umso wichtiger ist für Betreiber von SF6-Anlagen, dass sie eine profunde und spezifische  Risikobewertung ihrer Anlagen vornehmen lassen, die Arbeitsplätze in diesen Anlagen auf dieses Bedrohungspotential hin evaluieren, das Betriebspersonal auf diese Gefahren aufmerksam machen und schulen, persönliche Schutzausrüstungen bereitstellen und eine adäquate Störungs- und Schadensorganisation implementieren...was es de facto meist noch nicht gibt.

Bei näheren Interesse stehe ich gerne zur Verfügung.

blitzschutz

Juli/August 2019 von DI Günther Stückler

Sommerthema: Blitzschutz

Die Klimaerwärmung bringt Vieles mit sich: veränderte Flora und Fauna, wärmere Winter, mehr und vor allem impulsartige Niederschläge, Hagel und auch verstärkte Gewitteraktivität mit Blitzentladungen.
 
Gleichzeitig verwenden wir eine stetig steigende Anzahl von elektronischen Geräten in unserem privaten und beruflichem Umfeld. Deswegen wird es immer wichtiger, dass unsere Häuser richtig vor Überspannungen aller Art geschützt sind.
 
Es genügt nicht mehr nur, sie mit einem „Blitzableiter“ auszurüsten, so wie wir ihn kennen. Natürlich haben diese Komponenten nach wie vor ihre Existenzberechtigung. Sie bilden quasi den Basisblitzschutz, der gegen äußere Blitzeinwirkungen schützen soll. In Verbindung mit einer guten Erdungsanlage.
 
Viel komplizierter und wichtiger ist aber der sg. „innere“ Blitzschutz, der die elektrischen Anlagen vor Überspannungen, starken elektromagnetischen Feldern etc. schützen soll. Er beginnt bei der richtigen Auslegung und Situierung des sg. Grobschutzes, setzt sich dann fort beim Feinschutz, beinhaltet die richtige Verlegung und Führung von Einbindung von äußeren Anlagenteilen, sei es Anlagen in Gärten, Wegen, Swimming Pools, einer Photovoltaikanlage, etc.
 
Dabei ist fachmännische Beratung auf hohem, anerkannten Niveau gefordert, wollen Sie Fehler in der Anlagenauslegung, die ggf. auch zum Verlust einer Schadensdeckung seitens der Versicherung führen kann, vermeiden. Außerdem sollten Sie diese Anlagen in 3 bis 5 Jahresrhythmus fachmännisch überprüfen lassen.

Damit Sie ruhig schlafen und den Gewittern ruhig ins Auge blicken können.

klimaschutz3

März 2018 von DI Günther Stückler

Alles, was Sie über das
Klimaschutzabkommen wissen müssen

Das Übereinkommen von Paris ist ein globales Übereinkommen über den Klimawandel, das am 12. Dezember 2015 in Paris geschlossen wurde. Das Übereinkommen enthält einen Aktionsplan, mit dem die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C begrenzt werden soll. Es deckt den Zeitraum ab 2020 ab.

Wichtigste Bestandteile des neuen Übereinkommens von Paris:

  • langfristiges Ziel: Die Regierungen haben vereinbart, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und einen Anstieg von weniger als 1,5 °C anzustreben.
  • Die Regierungen wollen alle fünf Jahre mitteilen, welche Beiträge sie hierzu leisten können.
  • Transparenz: Im Interesse der Transparenz und der Überschaubarkeit wollen sie zudem einander und der Öffentlichkeit Bericht über ihre Fortschritte bei der Verwirklichung ihrer Ziele erstatten.
  • Solidarität: Die EU und andere entwickelte Länder werden weiter Finanzmittel für Klimaschutzschutzmaßnahmen bereitstellen, die den Entwicklungsländern helfen sollen, ihre Emissionen zu senken und sich gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu wappnen.
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Österreich erarbeitet dazu eine integrierte Klima- und Energiestrategie, die aktuell vorgelegt wird und nach eingehender Diskussion im Juni als Endfassung vorliegen soll. Ausgerichtet sein werde die Strategie auf eine Dekarbonisierung bis 2050. Das bedeutet, dass der fossile energieanteil weitgehend zurückgedrängt werden soll. Voraussetzung zu einer Ökologisierung des Energiebedarfes sind einerseits massive Energieeffizienzmaßnahmen verbunden mit einem massiven Ausbau der Stromproduktion (bilanzielle Autarkie bis 2030) durch Wasserkraft und Photovoltaik.

Insofern ist es für jeden Investor, egal ob privat oder gewerblich, wesentlich, dass er die formulierten Anforderungen aus dem Klimaschutz in seine energetischen Überlegungen – und da vor allem in der Gebäude- und Haustechnik - mit einbezieht.

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